Früher trug sie Designermode und tut dies vielleicht immer noch – doch Werbung macht nun Verena Pooth für den Billigtextilhersteller KiK. Unter dem Slogan “Besser als wie man denkt” startete KiK im letzten Herbst eine weit ausgelegte Werbekampagne in Deutschland und Österreich startet. Deutschlands Werbe- Königin Verena Pooth führt die Winter und Herbstkollektion des Textildiscounters vor und will angeblich beweisen, dass man auch für wenig Geld gut aussehen kann.

Es ist zu beobachten, dass Modediscounter wie Tchiebo, New Yorker, Orsay und c&a yessica in letzter Zeit vermehrt gegen ihren schlechten Ruf antreten wollen. Mal wird mit mit Bio Baumwolle und fairen Arbeitsbedingungen geworben – oder es werden eben (Pseudo-) Stars und Sternchen wie Yvonne Catterfeld für die Werbung gewonnen.
Ob das nun peinlich ist für Verena Pooth, ist wohl ihre Sache. Aber böse Zungen behaupteten, dass sie und ihr pleite Mann dringend Geld brauchen. Ob sie diese Kleidung auch privat trägt (oder tragen muss?), wird sich noch herausstellen.

Wie oft habe ich schon von Männern gehört, wie unfair es ist, dass Frauen so viel bei ihrem Aussehen schummeln dürfen und oft Falschwerbung betreiben: Push-up BHs, Stützstrumpfhosen, Absätze, Make-up, Extensions, Wimperntusche etc. Nun gibt es aber eine Entschädigung für all die, die sich schon immer benachteiligt fühlten und vielleicht auch noch etwas “geringfügig bestückt” sind. Für die gibt es nun die Push-up Badehose oder separat zu kaufende Push-up Beilagen – wohlgemerkt für vorne, nicht für den Hintern! Wenn der vordere Inhalt der Badehose nicht allzu repräsentativ ausfällt, kann man also notfalls auf diese angeblich geniale Lösung zurückgreifen.

Der Eindruck verfliegt aber genauso schnell, wie wenn ein Mann denkt er würde pralle Brüste anfassen, jedoch nur Kisschen und Stoff vorfindet. Nur für Machos und Angeber zu empfehlen – ein ernsthafter Flirtversuch sollte jedoch angesichts des hohen Peinlichkeitsrisikos nicht unternommen werden.

Wer kennt das nicht? Der Urlaub steht an und man ist voller Vorfreude beim Packen des Koffers und fragt sich ständig, was man denn so mitnehmen soll. Und jede von uns hat paar Lieblingsstücke, die auf keinen Fall fehlen sollten: das Sommerkleidchen, das für Deutschland zu bunt ist, das Hawai-Shirtchen, in dem man braun gebrannt super gut aussieht oder die kurzen Hotpants, die so tolle lange Beine machen. Doch bei all diesen Vorbereitungen sollte man auch an die Sitten des jeweiligen Urlaublandes denken – denn das ist sehr wichtig, nicht nur für das eigene Wohlbefinden sondern auch wegen dem Respekt vor anderen kulturellen Sitten.

Klar, in den meisten südeuropäischen Ländern kann man rumlaufen und so viel Haut zeigen, wie man will. Doch bereits in der Türkei kann man eigene Menschen schlichtweg verwirren oder beschämen, wenn man zu “nackt” ist. Dies gilt aber auch für den Besuch von Kirchen und oft auch Museen, wo Shorts und Trägertops einfach nicht angebracht sind.

Will man in die Karibik, nach Brasilien oder Florida, hat man dagen den Eindruck, dass man gar nicht nackt genug sein kann ;-) Die knappen Mikrokinis der sexy Ladys sind oft eine reine Ironie an das Wort “angezogen”. Doch dies gilt nicht für Länder wie Sri Lanka, Ägypten oder Indonesien, wo man wirklich darauf achten sollte, nicht so viel von seinem Körper zu zeigen. Auch wenn ein Land wie Ägypten jedes Jahr Horden von Touristen aus aller Welt anzieht, ist es nicht selbstverständlich dort bauchfrei, im kurzen Mini oder in  Badeanzügen rumzulaufen, bei der brütenden Hitze aber sowieso nicht zu empfehlen. Ich habe dort die Erfahrung gemacht, dass schon ein Shirt, das nicht den gesamten Unterrücken verdeckt, oder gar Caprihosen provozierend wirken kann – gerade bei westlichen Frauen. Da ist an Minirock und ausgeschnittenes Oberteil gar nicht zu denken.

Am besten sind für diese Länder Klamotten, die sowieso angesichts des Klimas besser geeignet sind: luftige und weite Leinenhosen, weite T-Shirts und Hüte als Kopfbedeckung. Andere Länder, ander Sitten – dies sollte einfach nicht vergessen werden. Wir ärgern uns ja auch, wenn sich ausländische Besucher bei uns respektlos verhalten und z.B. überallhin spucken. Und wenn jemand gegen die strenge Kleiderordnung von Frauen in muslimischen Ländern (es gibt übrigens auch welche für Männer)  ist und diese als Unterdrückung versteht, dann wird derjenige (diejenige) durch nackte Haut daran nichts ändern, sondern die Provokation vielleicht sogar verschärfen.

Alle die regelmäßig joggen oder einer Sportart nachgehen, bei der man viel laufen und springen muss (z.B. Handball, Mannschafts-Frisbee) wissen wie wichtig es ist, einen guten Laufschuh zu benutzen. Früher habe ich mir nicht so viel Gedanken darüber gemacht und bin sogar mit meinen Sneakers von timberland oder K swiss gelaufen. Doch mit der Zeit merkt man, wie wichtig es ist einen guten Schuh zum Laufen zu besitzen, um später Knie- und Gelenkprobleme zu vermeiden.

Was sollte man also beim Kauf berücksichtigen:

- was vielen unbekannt ist, jedoch sehr sehr wichtig ist, ist die Form des Fußes und wie dieser auf den Untergrund aufkommt. Unsere Füße landen beim Bodenkontakt auf der Außenseite des Fersenballens, wo die Bewegung weiter zum großen Zeh weiterführt. Diese Abrollbewegungen können mit den richtigen Laufschuhen gut geregelt werden.

- Es gibt drei Grundformen des Fußes, die mit der Höhe des Fußgewölbes verbunden sind. Der allseits bekannte und verfluchte “Plattfuß” hat ein niedriges Fuwgewölbe, hier verteilt sich der Bodenkontakt auf den ganzen Fuss, bei Kraftübertragung “knickt” die Ferste nach innen. Umgekehrt davon gibt es Füße, die ein sehr hohes Fußgewölbe haben. Der Fuß landet bei Bodenkontakt auf der Außenseite und knickt dementsprechend nach außen. Diese Unterschiede und anatomische Besonderheiten sollte man unbedingt beim Kauf von Laufschuhen beachten.

Wie stellt man aber nun fest, welchen Fußtyp man hat? Am einfachsten ist es, sich mit einem nassen Fuss auf einen Untergrund zu stellen, wo man gut seinen Fußabdruck betrachten kann, z.B. auf einen Karton. Wenn der ganze Fußabdruck sichtbar ist, dann handelt es sich um den sog. “Plattfuß”. Ist der Teil zwischen Zeh und Ferse unterbrochen, dann hat man ein hohes Fußgewölbe.  Wenn Zehen und Ferse verbunden sind, dann hat man eine “richtige” Fußform. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt man, wenn man sich seine alte Schuhe ansieht. An welcher Stelle der Innenseite sind sie am meisten abgenutzt?

Neben dem Fußtyp sind natürlich andere Faktoren entscheidend. Dazu gehören Intensität des Trainings, Gewicht  und – ganz wichtig aber oft unterschätzt: das Gewicht des Läufers bzw. der Läuferin. Denn Mann und Frau besitzen eine unterschiedliche Bewegungsmechanik und Fußform. Weil Frauen breitere Hüften haben, fällt der Bodenkontakt stärker aus. Außerdem ist das Fersenteil bei Frauen normalerweise schmaler und das Gewicht geringer.

Wenn man sich jetzt über all dies im Klaren ist, wie findet man also den richtigen Laufschuh? In gut sortierten Fachgeschäften wird man dementsprechend beraten. Sollten die Verkäufer über all diese Besonderheiten nicht Bescheid wissen, dann weiss man, dass man an der falschen Adresse ist. Es ist daher nicht empfohlen online Schuhe zu kaufen, denn man sollte gerade Sportschuhe kritisch und ausgiebig testen und probieren. Das Aussehen der Schuhe sollte dabei aber wenig ausschlaggebend sein. Schließlich müssen die Schuhe ihre Funktion erfüllen, die darin besteht, den Fuß richtig auf den Boden aufkommen zu lassen.

Ich bin zwar noch nicht in der Situation, dass ich für mich Schwangerschaftsmode suchen müsste, allerdings bekomme ich das Gejammer aller schwangeren und modebewussten Frauen aus meinem Freundes- und Familienkreis ganz gut mit. Anscheinend ist es fast ein Ding der Unmöglichkeit chice Klamotten zu finden, die nicht in die Schublade “Mauerblümchen”, “graue Maus” oder “braves Hausfräulein” gehören. Wenn frau schwanger ist, heisst es doch nicht, dass plötzlich Schluss ist mit Lust auf schöne und chice Kleidung – die kann ja ruhig bequem sein, aber doch nicht so brav.

Shirt

Pulli mit Bluse

Zwar gibt es ab und zu ein paar Lichtblicke in den sonst recht tristen und einschüchternden Abteilungen der Umstandsmode, doch sind diese doch sehr rar. Ausserdem berichtet mir eine Freundin, wie schwer es ist als zierliche Frau, die eben nicht das Doppelte zugenommen haben sondern eben nur einen runden Bauch hat, etwas passendes zu finden. Sie kann nicht einfach, falls in der Schwangerschaftsmode-Abteilung nichts zu finden ist, einfach mal zur XXL-Jeans oder zur XXL-Bluse greifen.

Allein schon das Wort Umstandsmode finde ich ist ein echtes Unwort! Wenn man es schon hört, fühlt man sich schon unwohl und eben “umständlich”. Das Wort vermittelt einem das Gefühl von Peinlichkeit, wobei doch eigentlich das Gegenteil der Fall sein sollte.

Doch es gibt glücklicherweise doch ein paar wenige Ausnahmen, die auf die Anforderungen von modebewussten Mamas reagieren. Eine gute Marke für werdende Mütter ist z.B. mamarella, die wirklich ein paar sehr hübsche Sachen haben, bei denen man am liebsten sofort schwanger werden würde, um diese tragen zu dürfen ;-)

Tunica Kleid

Überrascht war ich als ich bei meiner Recherche Mode für Schwangere von Paulina entdeckt habe. Die haben richtig cool aussehende Sachen und haben sich ausserdem auf Business-Schwangere spezialisert – heutzutage bestimmt eine Marktlücke.

deko_business

Die Marke ist sehr bei Stars und bekannten Frauen aus Showbiz und öffentlichem Leben beliebt, Heidi Klum, Jennifer Aniston, Jessica Alba, Claudia Schiffer und Sandra Maischberger zählen zu ihren Kunden.  Sicherlich muss man bei Paulina etwas mehr hinblättern, aber für einige Schmuckstückchen lohnt es sich sicherlich :-)

Bei diesem Kleidungsstück scheiden sich wohl echt die Geister – die einen hassen sie, die einen finden sie super. Die Rede ist von den Leggings! Aufgekommen in den 80ern und am liebsten mit überdimensionalen T-Shirts in Neonfarben kombiniert, erlebte sie vor ein paar Jahren ein wahres Revival.

Zuerst aufgefallen war sie als 3/4- Leggings unter knappen Jeansröcken, dann wurde sie zu allen möglichen Kleidungsstücken mehr oder weniger glücklich kombiniert. Aber für mich persönlich ist und bleibt die Leggings ein superpraktisches Kleidungsstück, dass ich wohl früher vermisst habe, ohne es zu wissen, weil ich erst seit kurzem ihre Vorzüge kennen gelernt habe. Ich finde z.B., dass die Leggings der beste Strumpfhosen-Ersatz überhaupt ist. Heute kann man sehr gut kurze und knielange Röcke mit Leggings tragen. Vorteil ist: man muss beim Bücken, Sitzen, sich Bewegen etc. keine Angst haben, dass etwas Sichtbar wird, es gibt keine hässlichen Nähte und sie ist nicht durchsichtig (obwohl es auch diese Variante gibt). Ein Vorteil gegenüber der Strumpfhose ist auch, dass eine Leggings meisten wärmer ist! Ausserdem find ich den offenen Fuss viel schöner, als das durchgehende Beinstück bei Strumfphosen.

Hemdkleid

Die Leggings ist ausserdem ein tolles Zwitterstück zwischen Hose und Strumpfhose. So ganz allein als Hose würde ich sie zwar nicht tragen, aber sie lässt sich da prima einsetzen, wo eine normale Hose zu angezogen und eine Strumpfhose zu ausgezogen wird: bei langen Hemden, Hemdkleidern oder Strickkleider.

images Kleid mit Leggings

Ich hoffe, die Leggings kommt nicht so schnell wieder aus der Mode und kann sich als praktisches, dauerhaftes Kleidungsstück behaupten. Ich jedenfalls habe durchaus ihre Vorzüge erkannt :-)

Wenn man nach dem Begriff Modesucht googelt, wird man mit dem Ergebnis eher unbefriedigt sein. Der Begriff hat sich noch nicht etabliert oder höchstens im Zusammenhang von Kaufsucht oder dem Konsumismus erwähnt. Doch es handelt sich um ein Phänomen, das sich von diesen Begriffen unterscheidet.

shopaholic

Während es bei der Oniomanie, wie der wissenschaftliche Begriff für Kaufsucht lautet, um zwanghaftes Kaufverhalten geht, bei dem nicht der Besitz des Produkts, sondern die Kaufhandlung selbst im Vordergrund steht, ist die Modesucht ein anderes Phänomen. Hier geht es im Gegenteil, gerade um die Anhäufung von Besitz, und das gerade von Modeartikel. Die Modesüchtigen, meistens Frauen, verspüren einen ständigen Drang, gut gekleidet zu sein und permanent gut auszusehen… nun ja, das verspürt wohl jede Frau. Doch die Modesüchtigen denken dabei in Begriffen der aktuellen Modetrends, Mode ist nicht einfach nur ein Stil der persönlichen Kleidung, sondern das Etikett, mit dem man sich der Aussenwelt verkaufen will.

Gerade viele junge Mädchen sind davon betroffen. Sie schlendern fast täglich durch die Einkaufszonen oder studieren Modezeitschriften, um auf keinen Fall den aktuellen Trend zu verpassen und auch ja all das zu besitzen, was gerade angesagt ist – egal, ob es von Dauer ist, oder nicht. Das Problem, das dahinter steckt, kann man sich schon vorstellen: mangelndes Selbstbewusstsein. Man versucht das Eigene nicht in den Vorderung zu stellen, weil man unzufrieden damit ist. Also versucht man sich mit Modeartikeln jeglicher Art zu überhäufen, auch um etwas undurchdringlich zu sein. Denn eine Konstante der Persönlichkeit erlaubt dieser Zwang nicht. Man verkauft sich jede Saison als jemand, der oder die man nicht ist. Mal sehen, ob sich die Forschung, und hier gerade die Psyhologie, damit auseinandersetzen wird. In der Pädagogik wird diese Tendenz bereits problematisiert, wie ein Buch von Johann Georg Horn beweist.

Wie gross war die Panik vor ein paar Jahren, als 2004 beschlossen wurde unse Lieblingsabkürzung WSV (oder eben SSV) aus den Läden zu verbannen. Alle dachten, es wäre vorbei mit der Schnäppchenjagd und der Raserei in den Einkaufszentren. Und tatsächlich: WSV klebt nicht mehr in grossen Lettern auf Schaufenstern… und trotzdem kommt es zur alljährlichen Schnäppchenjagd. Nun steht überall Soldes, Sale, Saisonschlussverkauf usw. es fand einfach eine Umekettierug statt. Natürlich: der Grund für den Saisonschlussverkauf, das Auswechseln des saisonspezifischen Warenangebots, besteht weiterhin.

SSV

Ich kann dieser Änderung durchaus Vorteile abgewinnen, denn die Läden fangen immer früh damit an, ihre Ware zu reduzieren. Musste man früher bis Mitte/Ende Januar warten, kann man sich nun die besten Schnäppchen schon um Weihnachten herum ergattern. Am ersten Ladenöffnungstag nach Weihnachten waren gestern schon richtig gute Sachen heruntergesetzt: Mäntel, die früher 200 Euro gekostet haben, kriegt man fast für die Hälfte und auch von Winterstiefeln kriegt man schon richtig gute Modelle.

Doch man muss nicht nur in die hektischen Fussgängerzonen laufen, auch die Online-Shops haben reagiert. So kriegt man richtig gute Schuhe bei goertz 17 und bei H&M oder ZARA kann man sich auch von zu Hause aus darüber informieren, was bereits reduziert wurde.

sale

Früher fand der Saisonschlussverkauf nur während 12 Werktagen statt, was überfüllte Fussgängerzonen und Läden zur Folge hatte. Ausserdem hat der Einzelhandel schon vorher angefangen, ein wenig zu reduzieren, so dass beim tatsächlichn Schlussverkauf nur noch weniger gute Ware oder nur große Größen übrig geblieben sind.

So wie es jetzt ist, find ich super. Denn die Sachen, die man da so kaufen kann, kann man dann noch lange (2-3 Monate) auch tragen und muss nicht bis zum nächsten Jahr erst warten.

Strumpfhosen werden wohl sehr unterschätzt – auch von mir. Ich nahm sie eher als lästige Dinger war, die man unter einem Rock anziehen muss, um sich bei kaltem Wetter nicht alles unter dem Rock abfrieren zu müssen. Damen Strümpfe mussten ihren Zweck erfüllen und am besten gar nicht nach Strumpfhosen aussehen. Das Kindheitstrauma von überall zwickenden und im Stritt hängenden Strumpfhosen habe ich wohl nie überwunden.

Doch mehr und mehr entdecke ich die Vielseitigkeit von Strumpfhosen. Wär ich doch nur so mutig sie alle auszuprobieren. Designer sind äusserst einfallsreich, was Motive und Drucke auf Strumpfhosen und Leggings angeht, bild.de präsentierte eine kleine Auswahl davon.

Leder-Strumpfhosen mit Pailletten Comic Lochstrumpfhose

Ob mit Pailletten besetzt, mit gut platzierten Löchern eingeschnitten oder mit Comicprint, es ist erstaunlich was man alles mit seinen Beinen machen kann. Die Beine als Projektionsfläche – echt mal eine gute Idee.

Meiner Meinung nach darf Mode niemals, niemals ein Zwang sein. Es darf auf keinen Fall, dass Mode einem Gerichtsurteil gleichkommt und Menschen in trendige, coole und schief angesehene Menschen trennt. Leider ist es aber oft der Fall. Gerade an Schulen kann man es ja beobachten: trägt man nicht gerade die angesagten Klamotten oder die hipen Marken, wird man schnell als uncool abgestempelt. Gott sei Dank, enthärten sich diese Fronten an der Universität, wobei vielen darüber dann im Job wieder klagen.

Es ist einfach schade. Denn Mode sollte vor allem etwas sein, was einfach nur Spass macht. Wer zieht sich nicht gerne schön an und fühlt sich wohl darin? Mode kann auch Selbstbewusstsein stärken, aber leider auch schwächen – das trifft nicht nur auf die Damenmode sondern auch auf die Herren zu!

Deswegen bin ich eine grosse Befürworterin von “freier Mode” und bin deshalb zur Zeit sehr zufrieden mit der aktuellen Mode. Klar gibt es Tendenzen, aber sie ist nicht mehr so exklusiv oder so kategorisch bzw. schliesst viele Sachen einfach nicht mehr aus. Man kann genauso gut eine Röhrenjeans tragen und am nächsten Tag eine weite 70er-Schlaghose.

Röhrenjeans 70er Schlaghose

Man kann genauso gut spitze als auch runde Schuhe tragen, mit grossem und mit kleinem Absatz (oder gar keinem Absatz). Man kann einen chicken Wollmantel tragen, aber auch eine Daunenjacke. Weite Pullis, Cardigans, aber auch enge, elegante Pullover können sehr gut koexistieren und kombiniert werden.

runde Pumps spitze Pumps

Früher empfand ich Mode oft als eintönig und auch fast totalitär. Man konnte z.B. früher keine feineren Schuhe ohne spitzen Schaft finden (ausser in der Grossmutti-Abteilung) oder keine Hose, die nicht eine Schlaghose wäre. Heute kriegt man auch alles, und das finde ich auch sehr sehr angenehm. Ein Hoch auf die Stilfreiheit! :-)