Backpackern in Südamerika gehört wohl mittlerweile zur Standardreise eines europäischen, nordamerikanischen oder israelischen Studenten.

backpacker

Jedenfalls bekommt man diesen Eindruck, wenn man selber in Lateinamerika unterwegs ist: ständig laufen einem Spezien des Backpacker-Völckhens vor die Nase. Gerade fällt mir das in Argentinien auf, wo ich selber zur Zeit mit Sack und Pack unterwegs bin. Ist schon witzig, wenn man diesen Neo-Abenteurern in ihrem Einheitslook begegnet: Riesenrucksack, beige-farbene Trekkinghose, Wanderschuhe, (versteckte) Gürteltasche, Fleece-Pulli (falls es im Reisegebiet kalt ist) und all das von trendigen Outdoor-Marken wie The Northface, Vaude, Jack Wolfskin, Quechua etc. Manchmal wirken diese Leute wie wandelnde Werbetafeln, überall und an allen Seiten entdeckt man das Logo der benannten Marken.

quechua Jacke northface

Aber bevor ich zu viel lästere, muss ich gestehen, dass ich ja selber zu diesen Backpackern gehöre. Auch ich habe einen Rucksack von Vaude, in den ich mit gutem Gewissen etwas mehr investiert habe. Als Outdoorjacke hatte ich meine Snowboard-Jacke von Roxy dabei, keine klassische Backpacker-Marke, tut aber natürlich auch ihr gutes (Wind- und Wasserabweisung). Ich fiel nur etwas aus dem Rahmen, weil ich keine tollen Wanderschuhe hatte, sondern normale Sneakers.

Für mich ging es zunächst an die patagonische Ostküste, wo es wunderschön ist, doch verdammt kalt werden kann. Da war ich wirklich froh, dass ich meine Funktionsunterwäsche dabei hatte, die ich eigentlich zum Snowboarden benutze. Aber man darf deren Wirkung nicht hoch genug schätzen: es ist tatsächlich so, dass die Körperfeuchtigkeit gut reguliert und nicht eingeschlossen wird, sodass man schnell friert, wenn die Kleidung nass wird. Gute Funktionsunterwäsche ist meiner Meinung nach schon die halbe Miete.

Funktioonsunterwäsche

Das Klima Patagoniens ist ja bekanntlich sehr rauh und sehr windig. Da muss auch unbedingt entweder ein Strickpullover oder noch besser eine Fleece-Jacke eingepackt werden, der den hartnäckigen Wind nicht durchlässt. Und auf keinen Fall Mütze und Handschuhe vergessen, daran denken z.B. viele Backpacker gar nicht. Großer Fehler! Wenn dein Kopf und deine Finger eisigem und ewigen Wind ausgesetzt ist, hilft die beste und teuerste Outdoor-Kleidung nichts.

Auch sollte man an gute Socken denken!! und zum Backpackern eignen sich vielleicht nicht unbedingt Oma’s Stricksocken sondern am besten Skisocken. Erstens sind sie robust und stabilisieren die Lage des Fusses im Schuh und zweitens regulieren sie sehr gut die Körperflüssigkeit, die ja bekanntlich bei Füssen extrem unangenehm werden kann. So wird auch vermieden, dass die Füsse zu schnell kalt werden.    SkisockenGute Kleidung ist das A und O einer gelungenen und angenehmen Reise. Was bringt es, Wale zu sehen oder durch die schöänsten Bergketten der Welt trekken, wenn man falsch angezogen ist. Und gerade bei so anstrengenden Reisen ist robuste Kleidung gefragt, deswegen bin auch ich bereit, mehr Geld dafür hinzulegen, damit ich unbeschwert reisen kann ;-)

Backpacker II

(spa)

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Dienstag, September 15th, 2009 at 06:15
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Allgemeines, Fittness & Gesundheit, Modelabels & Marken, News & Trends
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6 Responses to “Backpacker-Mode”

  1. Alysia Solle Says:

    Neulich war ich an einer Grippe erkrankt und suchte Behandlungsmöglichkeiten. Dabei stieß ich auf die Ayurvedabehandlung , womit ich nach 2 Tagen wieder fit wurde. Danach besuchte ich die europäische Akademie für Ayurveda. Auch der Impfstoff gegen Erkältung, welcher über 4 gegen zukünftige Viren schützt, wird mich davon nicht abbringen.

  2. karaoke Kasie Says:

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    Ja es stimmt, man sieht immer mehr Backpacker mit qulitativ hochwertiger Kleidung. Es hat aber auch sein gutes: auf Sachen von den guten Marken wie The Northface, Vaude und Mammut kann man sich auch definitiv verlassen. Besonders wenn es mal richtig windig, feucht und kalt wird merkt man den Unterschied doch erheblich.

  6. Maryann Koerber Says:

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