Bei diesem Kleidungsstück scheiden sich wohl echt die Geister – die einen hassen sie, die einen finden sie super. Die Rede ist von den Leggings! Aufgekommen in den 80ern und am liebsten mit überdimensionalen T-Shirts in Neonfarben kombiniert, erlebte sie vor ein paar Jahren ein wahres Revival.
Zuerst aufgefallen war sie als 3/4- Leggings unter knappen Jeansröcken, dann wurde sie zu allen möglichen Kleidungsstücken mehr oder weniger glücklich kombiniert. Aber für mich persönlich ist und bleibt die Leggings ein superpraktisches Kleidungsstück, dass ich wohl früher vermisst habe, ohne es zu wissen, weil ich erst seit kurzem ihre Vorzüge kennen gelernt habe. Ich finde z.B., dass die Leggings der beste Strumpfhosen-Ersatz überhaupt ist. Heute kann man sehr gut kurze und knielange Röcke mit Leggings tragen. Vorteil ist: man muss beim Bücken, Sitzen, sich Bewegen etc. keine Angst haben, dass etwas Sichtbar wird, es gibt keine hässlichen Nähte und sie ist nicht durchsichtig (obwohl es auch diese Variante gibt). Ein Vorteil gegenüber der Strumpfhose ist auch, dass eine Leggings meisten wärmer ist! Ausserdem find ich den offenen Fuss viel schöner, als das durchgehende Beinstück bei Strumfphosen.

Die Leggings ist ausserdem ein tolles Zwitterstück zwischen Hose und Strumpfhose. So ganz allein als Hose würde ich sie zwar nicht tragen, aber sie lässt sich da prima einsetzen, wo eine normale Hose zu angezogen und eine Strumpfhose zu ausgezogen wird: bei langen Hemden, Hemdkleidern oder Strickkleider.

Ich hoffe, die Leggings kommt nicht so schnell wieder aus der Mode und kann sich als praktisches, dauerhaftes Kleidungsstück behaupten. Ich jedenfalls habe durchaus ihre Vorzüge erkannt









