
Öko-Dessous: Dieser Badeanzug besteht aus samtig weichen Seidenfasern, die in Indien von fair anbauenden Produzenten hergestellt werden
Dass schwarze Dessous „gefährlich verführerisch“ sein könne, wissen wir natürlich alle schon . Dass sie auch einfach nur „gefährlich“ sein können, wissen wir erst seit kurzem. Eine ungewöhnliche Studie des Magazins „Öko-Test“ gab bekannt, dass besonders schwarze Dessous so viel Farbstoff enthalten, dass diese krebserregend wirken können.
Sechs Modelle bewertete die Zeitschrift mit der Note sechs, weil sie große Mengen an schwarzem Farbstoff enthalten. Am gefährlichsten ist der Bügel-BH der Firma Kik, der in Bündchen und Träger den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert von 30 Milligramm pro Kilogramm p-Aminoazobenzol deutlich überschreitet. Über die Haut kann der Wirkstoff aufgenommen werden und Krebs erzeugen. Die Modekette Kik hat das schwarze Modell aus dem Verkauf genommen. Aber selbst französische Marken BHs wie Chantelle Wäsche und Lejaby, deren Lingerie zehnmal so teuer ist wie die vom Discounter, erhielten von Öko-Test wegen ihres hohen Farbstoffgehalts die Note sechs.
Aber an dieser Stelle ist aber keine Panik sondern vielmehr Vorsicht angebracht: es braucht nicht auf schwarze Dessous verzichtet werden aber in jedem Fall sollte Unterwäsche und dabei besonders schwarze Wäsche vor dem Tragen gründlich gewaschen werden. Damit wird bereits eine große Menge überschüssiger Farbe entfernt und ein eventuelles Gesundheitsrisiko deutlich gemindert, betonen die Experten von Öko Test.
Wer aber auf Nummer Sicher gehen will, sollte es vielleicht mal mit neuen weißen oder naturfarbenen Dessous versuchen? Wie diese hübsche Triumph Unterwäsche, mit einem Touch von Unschuld. Unschuldige Unterwäsche kann schließlich genauso verführerisch sein – aber etwas weniger gefährlich!










