Tattoos sind schon lange nicht mehr nur was für Rocker, Punks oder Aussteiger. Gerade in den letzten Jahren sind Tattoos zum in allen Schichten, Klassen und Modeszenen verbreiteten Körperschmuck avanciert. Bei Männern wie bei Frauen!
Verändert haben sich dabei aber vor allem das Design und die Köperstellen, die tätowiert werden. Heute denkt kaum ein Mann daran sich eine Seemannsbraut auf den Oberarm zu tätowieren. Stattdessen sind bei Männern Tribals auf dem Rücken besonders beliebt, während die Damenwelt immer
öfter zarte Blumen Tattoos und Sternchen an versteckten Stellen, für das Fußgelenk oder den Nacken wählt. Die große Welle der Tribals oberhalb vom Po (auch vielfach als „Arsch-Geweih“ oder „Tram-Stamp“ geschimpft) ist inzwischen wieder vorbei und die meisten Frauen suchen diskrete und feminine Tatoos.
Sogar viele Topmodels und Stars, die aus beruflichen Gründen solchen permanenten Schmuck früher meiden mussten, sind heute tätowiert. Das bekannteste Beispiel dafür ist sicherlich Angelina Jolie, die sich unter anderem die Namen ihrer Kinder auf den Arm tätowieren lies. Aber auch Heidi Klum, Rihanna, Britney Spears, Charlize Theron, Christina Ricci, Christina Aguilera und viele andere, haben sich für immer und ewig zeichnen lassen.Eine schöne Bildergallerie der Star-Tattoos gibt es hier bei Jolie.



Nun überlege ich selbst schon lange mir ein Tattoo am Fußgelenk oder im Nacken stechen zu lassen. Als Erstes ist dabei natürlich die Hürde zu überwinden, das Richtige Design zu finden. Ein Bild, dass einem erstens einfach sehr gut gefällt, das zweitens für die gewählte Körperstelle passt und das drittens insbesondere individuell ist und einem persönlich, langfristig etwas bedeutet.
Als dann endlich diese schwere Entscheidung für ein Design getroffen war, kamen mir dennoch Zweifel: Sind Tattoos heute wirklich so salonfähig wie es in den Medien dargestellt wird oder muss ich mir eben doch eine andere Stelle aussuchen, an der man es beispielsweise in der Arbeit nie zu sehen bekommt? Ein Tattoo am Fußgelenk sieht man unweigerlich bei Röcken und kurzen Hosen und im Nacken sieht man das Tattoo bei T-shirts und Tops. Ich arbeite jetzt nicht in einem derart konservativen Büro, dass es sowieso tabu wäre, aber auf Nachfragen musste ich dann doch feststellen, dass Tatoos in der Arbeitswelt eigentlich immer noch kaum irgendwo akzeptiert werden. Sicherlich in kreativen, künsterlischen Berufen, aber selbst in jungen Branchen wie Marketing Agenturen und bei Journalisten sind Tattoos weiterhin nicht gern gesehen oder sogar ausdrücklich zu verstecken! Aber ein Tattoo an einer Stelle, an der man es wirklich fast nie sieht, ist irgendwie auch etwas langweilig!?? Seit diesen Überlegungen sind meine Tattoo-Pläne mal wieder auf Eis gelegt bis ich dafür eine passende Lösung gefunden habe. Leider – auf den Bildern sieht man wie schön feminine Tatoos aussehen können! 
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