Wenn Mode und Kunst aufeinander treffen heißt es nicht notwendigerweise das dabei etwas besonders Schönes heraus kommt! Schließlich will Kunst nicht mehr wie in vergangenen Jahrhunderten als Dekoration dienen sondern viel öfter provozierten und zum Nachdenken bringen.
So ist es natürlich auch bei Fumie Sasabuchi, der sich gefragt hat, wie schöne Topmodels wohl „von innen“ aussehen. Nicht um ihre inneren Werte geht es hier, sondern um ihre anatomische Beschaffenheit! Fumie Sasabuchi übermalt deshalb Modephotos mit Knochen, Muskeln und offenen liegenden Augäpfeln. Das klingt nicht schön! Ist es eben auch nicht – aber wie sicher gewollt, regt es zum Nachdenken an. 
Ja, auch die schönsten Wesen auf den Laufstegen dieser Welt sind letztlich nur „ganz normale Menschen“ aus Haut und Knochen. (bei manchen der Size Zero Garde, könnte man auch meinen wirklich nur aus Haut und Knochen, aber soll mal an dieser Stelle nicht weiter diskutiert werden).
Frauen insgesamt und auch die schönsten der Schönen bestehen eben unter der Haut doch nicht aus Marshmallows, die nach Himbeere und Vanille duften. Ja, und dass sie anatomisch nicht fähig sind zu furzen, ist zwar eine hübsche Vorstellung, stimmt aber sicher auch nicht
. (Siehe Kommentar unter dem Artikel bei Nerdcore!)
Dass der Kontrast von „Hässlichkeit“ (ohne Haut) und „Schönheit“ (mit Haut) aber gerade sehr interessant sein kann, zeigte ja schon das Titel-Cover des Tar Magazins von Kate Moss. Insgesamt also irgendwie abgefahren und doch spannend. Mode & Models mal anders.
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Mittwoch, Mai 20th, 2009 at 15:14
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August 1st, 2011 at 08:52
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